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FAQ » Häufig gestellte Fragen der Studierenden

Was kann ich mit dem Abschluss der Hotelfachschule anfangen?

Sie kommen schneller in den Unternehmen voran, Sie erwerben das Handwerkszeug für eine Selbstständigkeit und Sie stellen sich breiter auf, d.h. Sie können sich auch bei Unternehmen rund um die Gastronomie bewerben (Krankenhäuser, Pflegeheime, Großverpflegung, Zulieferer, Brauereien etc.).

Welche verschiedenen Abschlüsse kann ich erwerben?

Hier nur kurz die Übersicht über die möglichen Abschlüsse, Genaueres erfahren Sie unter dem Punkt „Bildungsangebot“.

  • staatlich geprüfter Gastronom
  • Geprüfter Küchenmeister (IHK)
  • Geprüfter Restaurantmeister (IHK)
  • Geprüfter Hotelmeister (IHK)
  • Geprüfter Fachwirt  Systemgastronomie (IHK)
  • Ausbildereignungsprüfung  AEVO
  • Barista-Grundkurs
  • unser Kernabschluss „Staatlich geprüfter Hotel- und Gaststättenbetriebswirt“
  • Fachhochschulreife

Kann ich als Bäcker/in, Fleischer/in, Konditor/in oder als Fachverkäufer/in die Hotelfachschule besuchen?

Ja. Da das Nahrungsgewerbe eine große Schnittmenge mit der Gastronomie aufweist, sind seit 2017 auch die nahrungsgewerblichen Berufe zugelassen. Mit einem Ausbildungsberuf im Nahrungsgewerbe müssen Sie im zweiten Schuljahr den Schwerpunktbereich „Geschäftskonzepte mit Hilfe betriebswirtschaftlicher Methoden untersuchen, bewerten, schriftlich verfassen und präsentieren“.

Wie sind die Bewerbungsfristen/Anmeldeschluss?

Bis zum 01.04. eines Jahres können Sie sich bewerben, in Einzelfällen können Sie sich auch später bewerben, wenn die Anmeldezahlen dieses zulassen.

Welche Kosten entstehen durch den Schulbesuch?

Als staatliche Schule erheben wir kein Schulgeld. Sie zahlen je nach Wahl Ihres Praxisschwerpunktes 170,00 € Praxisgebühre  im zweiten Schuljahr, die 170,00 €, die Sie bei der Anmeldung überweisen müssen, werden für das erste Semester angerechnet). Wer seine Meister- oder Fachwirteprüfung vor der IHK zu Lübeck ablegt, muss hierfür ca. 270,00 € Prüfungsmaterialkosten und eine Prüfungsgebühr von ca. 250,00 € an die IHK zahlen.

Was bringt mir in der heutigen Zeit ein Meistertitel?

Wer in der Gastronomie seine Karriere starten oder ausbauen will, hat mit dem Meisterbrief den bekanntesten und verlässlichsten Titel, den es in unserem Gewerbe gibt. Sie zeigen mit dem Meistertitel: „Ich bin ein Meister meines Faches/Berufes.“ Darüberhinaus ist gerade der Küchenmeister oft die Voraussetzung, um Posten in größeren Küchen, besonders in der Gemeinschaftsverpflegung, zu besetzen.

Welche Karrierewege eröffnen sich nach der Hotelfachschule?

Diese Frage kann nur stichwortartig mit einigen Beispielen beantwortet werden. Die meisten Schüler gehen nach der Schule in mittlere Leitungspositionen (Restaurantleiter, Küchendirektoren, Hausdamen etc.) in Hotels, Restaurants oder in Systembetrieben (Storemanager, Gebietsleiter etc.). Ob man danach in Top-Positionen kommt, hängt entscheidend davon ab, ob der ehemalige Hotelfachschüler dies will und wie er sich in mittleren Leitungspositionen bewährt hat.

Weitere Wege:

  • Gründung oder Übernahme eines eigenen Restaurants oder Hotels
  • Führungspositionen in Zulieferindustrie (Kücheneinrichter, Brauereien, Großhandel, Kaffeeröster, Convenience-Hersteller etc.)
  • Führungspositionen bei Personaldienstleistern
  • Führungspositionen bei Weiterbildungseinrichtungen als Koordinatoren, Gastronomieleiter, Dozenten etc.
  • Führungspositionen in der Gemeinschaftsverpflegung (Krankenhausbetreiber, Seniorenresidenzen, Bundeswehr, Kantinen etc.)
  • Gebietsrepräsentanzen in der Handelsgastronomie.
  • manchen Studierenden gefällt es bei uns so gut, dass sie nach der Hotelfachschule ein Lehramts-Studium oder ein Studium verschiedenster Fachrichtungen anschließen (das verstehen wir überhaupt nicht ;-)).

Sollte man lieber eine große Hotelfachschule besuchen oder eine kleine?

Wir als eine eher kleine Hotelfachschule meinen, dass sich der intensive Kontakt und die familiäre Atmosphäre in einem überschaubaren Rahmen von ca. 80 – 100 Studierenden und ca. 20 unterrichtenden Kollegen positiv auf Ihr Arbeitsverhalten und vor allem auf Ihre persönliche Entwicklung auswirkt. Sie können sich bei uns nicht verstecken, stellen wir lobenswerte oder problematische Verhaltenswiesen fest, dann erfahren Sie dieses sofort und wir arbeiten an einer Verbesserung und Schärfung Ihres Profils.

Wie funktioniert das Wahlkurssystem?

Zu Beginn des zweiten Schuljahres wählen Sie aus vier Wahlkursen zwei Kurse aus, die mit jeweils zwei Wochenstunden unterrichtet werden.

Diese Kurse sind im einzelnen:

  • Mathematik für den Erwerb der Fachhochschulreife
  • Consulting
  • Marketing
  • Existenzgründung

Was verbirgt sich hinter dem Schwerpunkt 4 „Geschäftskonzepte mit Hilfe betriebswirtschaftlicher Methoden untersuchen, bewerten, schriftlich verfassen und präsentieren“?

Dieser Schwerpunkt wendet sich an alle Schüler, die Ihre berufliche Zukunft in systemgastronomischen Unternehmen, in Cateringunternehmen oder in der Gemeinschaftsverpflegung sehen. Hierbei geht es um die betriebswirtschaftliche Analyse und Bewertung vor allem von systemgastronomischen Betrieben und Cateringunternehmen.

Muss man sich vor dem Besuch der Hotelfachschule mit bestimmter Literatur vorbereiten?

Nein, alle Kollegen fangen beim Basiswissen für Gastronomen an und steigen dann schrittweise in den vertiefenden Stoff ein. In Zeiten von SMS, Whats App, Skype und E-Mail ist es allerdings ratsam, wenn Sie beginnen, überhaupt wieder Texte (das kann auch ein guter Roman sein) zu lesen und evtl. auch wieder zu schreiben, das erleichtert den Einstieg in die ungewohnte erneute Schülerrolle.

Was verbirgt sich hinter den „Betriebspraktika“?

Siehe gesonderten Menuepunkt: „Praktikum“

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es?

Siehe gesonderten Menuepunkt: „Aufnahmevoraussetzungen“